BÜCHER | Reglindis Rauca

BÜCHER

 

Fatzvogel
Roman
272 Seiten, Klappenbroschur
Mitteldeutscher Verlag 2014
ISBN 978-3-95462-126-2

 

Klappentext
Die DDR liegt in den letzten Zügen und für die eigenwillige Marie ist es schwer, ihren Platz zu finden. Als Hilfspflegerin in einer »geschlossenen Anstalt« bei Dresden, die halb Irrenanstalt, halb Pflegeheim ist, hat sie mit fundamentalen Christen, darunter eifrige IMs, und ausbruchswilligen Insassen zu tun. Daneben quält sie das Wissen über ihren Großvater, der unter Hitler ein Massenmörder war. So bleibt ihr oft nur die Flucht in die Dresdner Kulturszene. Doch dann erlebt sie in der Wendezeit, als sie an der Ost-Berliner Schauspielschule ihren Traumjob studiert, unglaubliche Dinge.
Nach ihrem aufsehenerregenden Erstling »Vuchelbeerbaamland« erzählt Rauca in ihrem neuen Roman von der konfliktreichen Suche einer jungen, unangepassten, lebenshungrigen Frau nach Glück, Liebe und Identität.

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Vuchelbeerbaamland
Roman
206 Seiten, Gebunden
Mitteldeutscher Verlag 2008
ISBN : 978-3-89812-542-0

 

 

In ihrem Debütroman „Vuchelbeerbaamland“ beschreibt Rauca das schwierige Erwachsenwerden zwischen DDR-Ideologie, christlichem Elternhaus und der Entdeckung eines dunklen Familiengeheimnisses.

Klappentext
Irgendwie stimmt es von Anfang an nicht. Marie hat rote Haare und fühlt sich wie ein Hexenkind. Als ebenso phantasievoller wie widerspenstiger Wildfang wächst sie im idyllischen Vogtland auf. Stoisch blendet die liebevolle, aber strenge Mutter alles aus, was über den engsten Familien- und Kirchenkreis hinausgeht, der Vater erzieht die Kinder warmherzig, aber voll unterschwelliger Wut auf „die Roten“. Man verhält sich unauffällig – Marie jedoch fällt aus dem Rahmen. Bei den Mitschülern unbeliebt und in der eigenen Familie immer wieder aneckend, sucht Marie nach Orientierung und findet diese mal in der Kirche, mal in der staatlichen Ideologie. Da wird ihr ohnehin schwankendes Weltbild grundlegend erschüttert, als der in Kanada lebende Großvater in aller Öffentlichkeit an die BRD ausgeliefert wird und sie erfährt, dass ausgerechnet jenes Familienmitglied, dem sie sie sich wirklich verwandt fühlte und das für sie zum Symbol der Freiheit geworden ist, ein international gesuchter SS-Verbrecher ist.

„Vuchelbeerbaamland“ (dialektale Aussprache von „Vogelbeerbaumland“ und Symbol für die Region des Vogtlandes, aber vor allem für “die geistige Enge, Beschränktheit und Provinzialität, die überall sein kann”) erzählt in spielerisch-origineller Weise und mit oft beißendem Humor nicht nur eine Geschichte vom Erwachsenwerden im deutschen Osten, sondern von der überall schwierigen und konfliktreichen Suche nach Orientierung und Identität in der Vielschichtigkeit und Brüchigkeit der Systeme.

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